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Kunst & Kulinarik in den Köllnitzer Fischerstuben
5. Januar 2022

Nach kurzer Renovierungspause sind die Köllnitzer Fischerstuben wieder geöffnet und freuen sich mit kulinarischen Köstlichkeiten, Kunst und Naturerlebnis auf zahlreiche Gäste. Die umfangreiche Speisekarte bietet, was einen echten Fisch-Fan begeistert – vielfältige Fischspezialitäten, frisch aus dem Wasser oder aus der hauseigenen Räucherei. Das Köllnitzer Zanderfilet ist eine weit über die Grenzen der Region bekannte Spezialität, die jeder mal probieren sollte. Im Hofladen gibt es den Köllnitzer Fischgenuss sogar auch für unterwegs und zuhause, direkt fangfrisch oder frisch geräuchert. Diejenigen, die sich in die Fischerei Köllnitz verliebt haben und ihren Aufenthalt gerne verlängern möchten, checken einfach in den Köllnitzer Hof ein.

 

Kunst ist ein maßgeblicher Bestandteil aller Artprojekt-Konzepte. In den Köllnitzer Fischerstuben können Gäste ab sofort die Kunstwerke von Fotokünstlerin Iwona Knorr betrachten und sich über die mitreißenden Motive in die Welt der Fischerei und in die Weiten des Groß Schauener Sees entführen lassen. Eine wunderbare Gelegenheit, Kunst, Kulinarik und Natur zu verbinden und zu erleben.

 

Alle in den Köllnitzer Fischerstuben präsentierten Bilder:

  1. Nacht am Steg (16.12.2019)
  2. Der Fischer kommt mit seinem Fang (29.8.2019)
  3. Reuse im Nebel (24.9.2019)
  4. Geschichte (10.6.2020)
  5. Ein Paar (11.6.2020)
  6. Aalende Aale (9.6.2020)
  7. Feierabend (23.9.2019)
  8. Netzende (17.12.2019)
  9. Abendruhe (11.6.2020)
  10. Am Ufer ruhende Reusen (18.12.2019)

 

Seit Ende August 2019 tauchte die von der Artprojekt beauftragte Künstlerin insgesamt fünf Mal in den Mikrokosmos Köllnitz und die umliegende Natur ein um einzigartige Impressionen zu gewinnen. Sie begleitete die  , indem sie die Fischer auf dem See und bei der täglichen Arbeit begleitete, in die Geschichte der Fischerei eintauchte und die Umgebung des Naturschutzgebietes rund um den Groß Schauener See erkundete. So entstanden eindrucksvolle Kunstwerke, die den Gast der Köllnitzer Fischerstuben auf eine stimmungsvolle Reise mitnehmen.  

 „Es benötigt Langzeitprojekte, um Spuren zu finden, sich anzunähern, zu begreifen und zu vermitteln. Authentische Momente einzufangen, mit der Atmosphäre des Ortes zu verknüpfen und zu einer fotografischen Erzählung auszubauen – darauf kommt es mir an. im Verlauf von Jahreszeiten beobachtete ich die Stimmung auf dem See und die Veränderungen in der Natur, beeindruckt von den Farben, Formen und Strukturen. In Köllnitz anzukommen bedeutete für mich immer, mich mit allen Sinnen auf das Hier und Jetzt einzulassen. Berlin so nah und doch sehr fern von diesem Ort der Ruhe und scheinbar beständiger Harmonie. Von der Außenwelt abgeschirmt, vertiefte ich mich ungestört in Beobachten und Erleben. Jeder Besuch hatte seine eigene Farbpalette. Das Blau-Grün des Sommers wechselte in Gelb-Braun des Herbstes und später in winterliche Grautöne, um im Frühsommer im frischen Grün zu leuchten“, so Iwona Knorr, die Künstlerin der Fotodokumentation. Der Schwerpunkt der Arbeit in Köllnitz lag in der Dokumentation der traditionellen Fischerei auf dem Hof. Während ich mit einem der Fischer bei Sonnenaufgang auf den See fuhr, hatte die absolute Stille, die unberührte Landschaft rundherum, das langsame Erwachen der scheuen Tierwelt hatten eine erdende Wirkung auf mich. Erwartungsvoll schaute ich durch meinen Sucher zu, wie Reusen aus dem Wasser gehoben werden und der Fang den Fischer erfreut. Im Sommer waren es vorwiegend Aale, in den anderen Jahreszeiten ging hauptsächlich der Zander in die Netze.“

 

Hofladen Fischerei Köllnitz, Groß Schauener Hauptstraße 31, 15859 Storkow (Mark), 033678 41774, info@koellnitz.de, Mo – So 9 – 16 Uhr, www.koellnitz.de